09.03.2017

*Ölspur*
weiterlesen

 

 

Rauchmelder können Ihr Leben retten!

 

Täglich werden Menschen bei Bränden verletzt oder getötet. Die größte Gefahr geht dabei vom Rauch aus, denn er verteilt sich geräuschlos und schnell. Dabei ist er oft hochgiftig und kann innerhalb kürzester Zeit zum Tod führen. Ein einziger Atemzug kann bereits zu einer schweren Rauchvergiftung führen.

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei den rund 200 000 gemeldeten Bränden. Beinahe jedes dritte Brandopfer ist ein Kind. Rund 6 000 Menschen pro Jahr erleiden schwere Brandverletzungen, die oftmals zu bleibenden Körperschäden führen. Außerdem werden etwa 60 000 Menschen leicht verletzt. 95 Prozent aller Brandtoten fallen nicht den Flammen zum Opfer, sondern sterben an einer Rauchvergiftung. 70 Prozent der Brandopfer werden nachts zwischen 23 und 7 Uhr im Schlaf überrascht. Vier Fünftel der Brände entstehen in Privathaushalten, nicht in der Industrie (Quelle Stiftung Wahrentest).

 

Verlieren Sie keine Zeit!

Wenn es brennt, bleiben Ihnen oft nur wenige Minuten um:

  • sich selbst und Angehörige in Sicherheit zu bringen

  • Angehörige oder Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sowie Nachbarn zu warnen

Rauchmelder können Ihnen helfen, die Gefahr früher zu erkennen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie schlafen. Der Alarmton weckt Sie oder macht Sie auf Brände im Haus aufmerksam.

 

Rauchmelderpflicht in Nordrhein-Westfalen

Seit dem 1. April 2013 müssen in Neubauten Rauchmelder angebracht werden. Wohnungen, die vor dem 1. April 2013 errichtet oder genehmigt wurden, sind bis 31. Dezember 2016 mit Rauchmeldern auszustatten.

 

Welche Räume müssen ausgestattet werden?
Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, sind mit Rauchmeldern auszustatten.

 

Wer ist für die Ausstattung zuständig?
Für die Erstausstattung sind die Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer (z. B. Vermieter) verantwortlich. Die Betriebsbereitschaft und den ordnungsgemäßen Gebrauch, wie zum Beispiel den Batteriewechsel, müssen die Mieterinnen und Mieter (Nutzer der Wohnung) gewährleisten.

 

Wo sind die Rauchmelder anzubringen?

Die Rauchmelder sind grundsätzlich in der Mitte des Raumes und an höchster Stelle anzubringen. Die Befestigung erfolgt durch Schrauben oder doppelseitige Klebestreifen. Die Rauchmelder dürfen nicht durch Tücher oder Poster abgedeckt, nicht übermalt oder in Raumnischen aufgehängt werden. Sie sind so aufzuhängen, dass der Brandrauch sie ungehindert erreichen kann. In der Regel reicht ein Rauchmelder pro Raum.

Je nach Beschaffenheit des Raumes sind weitere Melder erforderlich:

  • Raumgröße mehr als 60 Quadratmeter

  • Raumhöhe mehr als 6 Meter

  • Deckenunterzüge

  • unterschiedliche Deckenhöhen

  • Holzgebälk

  • verwinkelte Räume

  • sehr lange Flure

Beachten Sie bitte auch die Informationen und Bedienungsanleitungen auf den Verpackungen der Rauchmelder.

 

Welche Rauchmelder gibt es?

Schon die einfachsten Rauchmelder aus dem Einzelhandel erfüllen ihren Zweck und entsprechen der DIN EN 14604. Achten Sie hier auf das CE-Kennzeichen inklusive Prüfnummer und der Angabe "EN 14604" auf der Verpackung. Die Rauchmelder werden mit 9 Volt-Blockbatterien betrieben. Hochwertigere Rauchmelder sind mit einem "Q" gekennzeichnet und von unabhängigen Instituten getestet worden. Sie halten länger, sind stabiler, erzeugen weniger Fehlalarme und haben eine fest eingebaute Batterie, die mindestens zehn Jahre hält.

 

Darüber hinaus gibt es funkvernetzte Rauchmelder. Diese müssen zusätzlich die VdS-Richtlinie 3515 erfüllen. Bei dieser Variante geben alle vernetzten Rauchmelder einen entsprechenden Alarm, sobald Rauch festgestellt wird oder die Batterie gewechselt werden muss.

Die Anwendung eines funkvernetzten Rauchmeldersystems sollte sich jeweils auf eine Wohnung oder Einfamilienhaus beschränken.

Solche Vernetzten Systeme machen z. B. bei großen Wohnungen oder Häusern Sinn, um Personen vor einem Brand zu warnen, welcher sich in einem abgelegenen Kellerraum entwickelt.

 

Wenn Sie ein funkvernetztes Rauchmeldersystem auf mehrere Wohnungen verteilen möchten (Mehrpateinhaus), sollten Sie die Rauchmelder an eine zentrale Anzeigeeinheit anbinden. Hiermit haben Sie sofort im Blick, in welcher Wohnung ein Rauchmelder den Rauch festgestellt hat oder ob zum Beispiel nur die Batterie gewechselt werden muss. Dies ist besonders dann relevant, wenn die Feuerwehr anrückt.

Weitere Anforderungen können Sie der VdS-Richtlinie 3431 und der DIN VDE V 0826-1 vom Juni 2005 (Gefahrenwarnanlagen) entnehmen. Ebenso empfiehlt sich ein Beratungsgespräch mit einer Fachfirma.

 

Anstatt Rauchmelder mit Batterien zu installieren, können Sie die Rauchmelder auch an eine permanente Stromversorgung anschließen. Auch hierfür sollten Sie sich durch eine Fachfirma beraten lassen.

 

Haben Sie das Bedürfnis auch Ihre Küche oder andere Räume, in denen häufig Staub, Qualm oder Wasserdampf entstehen, brandschutztechnisch zu überwachen? Hier raten wir von Rauchmeldern ab, da es durch die im regulären Betrieb auftretenden Stoffe häufig zu Fehlauslösungen kommt. Hier empfiehlt sich der Einsatz von Wärmemeldern nach DIN EN 54-5 oder Flammenmeldern nach DIN EN 54-10 beziehungsweise Kombinationsmeldern.

Weitere Informationen

Häufig gestellte Fragen zur Rauchwarnmelderpflicht

Rauchmelder retten Leben

Quelle: BF Köln

 

Gerätehaus Buisdorf

 

Der 06.09.2014 war einer der bedeutendsten Tage in der Geschichte der Löschgruppe Buisdorf: Das neue Gerätehaus wurde im Rahmen eines feierlichen Stadtfeuerwehrtags offiziell an die Löschgruppe Buisdorf übergeben.Doch bis hierher war es ein weiter Weg. Schon im Brandschutzbedarfsplan aus dem Jahr 2006 wurde dargelegt, dass die alten Räumlichkeiten in der Michaelsbergstraße den stetig gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht wurden. Seinerzeit wurden noch Überlegungen angestellt, ob das alte Gerätehaus umgebaut wird oder ein Neubau entsteht.Nach langen und umfangreichen Überlegungen entschied man sich schlussendlich für einen – zentral und verkehrsgünstig gelegenen – Neubau am Kreisverkehr in Buisdorf. Hier bot sich ausreichend Platz für die immer größer werdende Löschgruppe und für das zwischenzeitlich ergänzend zugewiesene Tanklöschfahrzeug, welches vorher seinen Dienst am Standort Niederpleis versah.

Für die umfassenden Planungen richtete die Löschgruppe Buisdorf extra eine Arbeitsgruppe aus 9 Personen ein, welche die Wünsche und Anregungen in das Projekt einbrachten. Der Stadt Sankt Augustin und dem Architekturbüro kplan AG sei hier für die offene Zusammenarbeit gedankt. So konnten fast alle Wünsche der Kameraden Berücksichtigung finden, was in Zeiten knapper Kassen sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist.Der Löschgruppe Buisdorf steht nun ein ausreichend großes und mit modernster Technik ausgestattetes Gebäude zur Verfügung. Ein besonderes Highlight stellt der – bisher in Sankt Augustin einmalige – Jugendfeuerwehrraum dar. Hier können sich schon die kleinsten Feuerwehrfrauen und -männer austoben oder auch nur eine Runde Kicker spielen.Durch die besondere Anordnung auf dem Grundstück und den zwei getrennten Zufahrten wird es ermöglicht, dass eintreffende Kameraden und ausrückende Feuerwehrfahrzeuge sich nicht kreuzen. Somit wird die Unfallgefahr für die freiwilligen Helfer deutlich minimiert. Im Gerätehaus selbst sind die Wege kurz und logisch angeordnet. So kann garantiert werden, dass im Alarmfall zeitig ausgerückt wird und Hilfe schnell an der Einsatzstelle eintrifft.

Auch ökologisch hat das Gebäude einiges zu bieten: Durch die umfangreiche Dämmung und die ausgeklügelte Heizungssteuerung über ein BUS-System wird nur ein Minimum an Energie verbraucht. Die Heizung selbst verfügt über eine Solarthermieunterstützung zur Warmwasseraufbereitung und auch die Vorbereitungen für eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung wurden im Zuge der Baumaßnahme geschaffen. Für Katastrophenfälle oder bei Stromausfall können die wesentlichen Funktionen des Gebäudes über eine Notstromeinspeisung sogar autark betrieben werden.

 

Zusammenfassend verfügt die Löschgruppe Buisdorf nun über ein modernes und zeitgemäßes „zuhause“, um die immer umfangreicheren Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr heute und in Zukunft erfüllen zu können.

 

 

Zahlen, Daten, Fakten:

 

Spatenstich: 22.06.2013

Richtfest: 06.12.2013

Übergabe: 06.09.2014

Bauzeit: 410 Tage ab Spatenstich

 

Gesamtfläche: 631,31 qm

Untergeschoss: 434,89 qm

davon Fahrzeughalle: 183,33 qm

Obergeschoss: 196,42 qm

Parkplätze: 16 Stück

Stellplätze: 3 Stück (TLF3000; LF10; MTF / Boot)

 

Fahrzeuge der Löschgruppe Buisdorf

Die Löschgruppe Buisdorf verfügt über drei Fahrzeuge und ein Boot

 

Tanklöschfahrzeug TLF 3000

 

Löschgruppenfahrzeug LF 10

 

Manschaftstransportfahrzeug MTF

 

Rettungsboot 2 mit Anhänger

 

Schaum und Wasserwerfer auf Anhänger

WIR SUCHEN DICH!!!!


Das bieten wir Dir!!!

- eine sehr gute Ausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann
- die Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen
- Umgang mit moderner Technik
- weitere Lehrgänge auf Stadt-, und Kreisseben

 

- Kameradschaftlichkeit
- Kontakt mit anderen Menschen
- als Lohn viel Spaß anstelle von Geld
- verschiedene Aktivitäten, wie Wettkämpfe, Veranstaltungen oder Ausflüge